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Geopolitischer Wandel, wirtschaftliche Abhängigkeitsverhältnisse und neue Technologien machen eine Neuordnung der Entwicklungszusammenarbeit unabdingbar. Zwischen diesen Bewegungen drohen nachhaltige Entwicklungsziele und das Streben nach globaler und sozialer Gerechtigkeit zerrieben zu werden. Die Anfang 2026 veröffentlichte Strategie zur Neuorientierung der deutschen Entwicklungspolitik zielt vor allem darauf, Partnerschaften an den eigenen geopolitischen und wirtschaftlichen Interessen auszurichten.

Gleichzeitig eröffnen die dynamischen wirtschaftlichen und technologischen Entwicklungen einen Handlungsraum, der das Verhältnis von Wertorientierung und ökonomischen Interessen neu verhandelt:

  •  Wie lassen sich wirtschaftliche Kooperationen fair gestalten?
  •  Wo können neue Allianzen – etwa mit Unternehmen oder entlang globaler Lieferketten – zu mehr Stabilität beitragen?
  • Was kann die strategische Neuausrichtung des Entwicklungsministeriums zu einer solidarischen, wertorientierten und nachhaltigen Entwicklungszusammenarbeit beitragen?

 

Programmablauf der Veranstaltung:

19.00 Uhr Begrüßung
19.15 Uhr Podiumsdiskussion
Christoph Angerbauer, Mitglied der Hauptgeschäftsführung, IHK für München und Oberbayern
Prof. Dr. Joachim von Braun, Zentrum für Entwicklungsforschung Universität Bonn, Präsident der Päpstlichen Akademie der Wissenschaften
Prof. Dr.-Ing. Achim Kampker, Lehrstuhl für Production Engineering of E-Mobility Components, RWTH Aachen
Karin Kortmann, Parlamentarische Staatssekretärin a. D.
Dr. Wolfgang Stefinger, MdB, Vorsitzender des Ausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
Moderation: Dr. Maria Flachsbarth, Parlamentarische Staatssekretärin a. D. beim Bundesminister für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
21.00 Uhr Get-Together

 

Das Podiumsgespräch bringt Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammen, um die Thematik aus unterschiedlichen Perspektiven zu analysieren und zu diskutieren.

 

Eine Online-Teilnahme an der Veranstaltung ist per Livestream möglich.
Die Zugangsdaten werden Ihnen nach der Anmeldung zur Veranstaltung rechtzeitig bekanntgegeben.

 

Zusammenarbeit mit:

Deutsche Kommission Justitia et Pax, Berlin

Katholische Akademie in Bayern, München