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Die Überzeugung, dass Gott im Leben von einzelnen Menschen und in der Welt als ganzer handelt, durchzieht die biblische Überlieferung. Wie kann dieses Handeln Gottes verstanden werden? Kann Gott in Welt- und Naturabläufe eingreifen? Wenn ja: warum tut er es nicht öfter oder wirksamer? Oder verbirgt sich hinter der Vorstellung von einem Handeln Gottes nur eine rein subjektive Deutung von Ereignissen? Ausgehend von Karl Rahners Modell eines durch Zweitursachen vermittelten Handelns Gottes wird Prof. Dr. Dr. Martin Breul (Dortmund) diesen Fragen nachgehen. Diskutiert werden in diesem Zusammenhang neuere religionsphilosophische Modelle von Divine Action, um Lösungsansätze zum Verständnis des Gotteshandelns zu skizzieren.