Wie schützt der Mensch sich vor sich selbst?
Eine philosophisch-theologische Reflexion vor dem Hintergrund aktueller Phänomene menschlicher Selbstzerstörung
Die Frage, wie der Mensch es vermag, sich vor sich selbst zu schützen, führt unmittelbar zu der ihr zugrundeliegenden anthropologischen Frage: Was ist der Mensch? Phänomenologisch gewendet: Wie zeigt sich die Natur des Menschen? Ist er eher gut oder böse, auf Verständigung, wechselseitige Hilfe und Kooperation, Fürsorge, Liebe, Empathie, Anerkennung sowie das Streben nach Gerechtigkeit angelegt oder aggressiv, egoistisch, zu Lüge und Gewalt bereit? Ist der Mensch dem Menschen ein Wolf (Hobbes) oder „Im Grunde gut“ (Bregmann) und macht es überhaupt Sinn, so grundsätzlich zu fragen oder muss man primär nach den Bedingungen fragen, unter denen die verschiedenen Dispositionen dominant werden und sich in eine destruktive oder konstruktive Richtung entfalten? Wie können mögliche Gleichzeitigkeiten, die sich häufig als komplex ineinander verwoben zeigen, sinnvoll beschrieben werden? Das Projekt widmet sich diesen Fragen aus theologischer, philosophischer und (sozial-)ethischer Perspektive.
Unter Leitung des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik, LMU, von Prof. Dr. Markus Vogt.
Prof. Dr. Barbara Schellhammer
Professorin für Intercultural Social Transformation | Leiterin des Zentrums für Globale Fragen (ZGF)
Lena Schützle
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Intercultural Social Transformation und am Zentrum für globale Fragen








